BAMEhemalige Lehrer/ErzieherJahr 2006
StD a.D. Hans Niedermeier wurde 70!
 Lehrer (Mathematik, Physik,Informatik) am LSH von 1963 bis 2000  -
           Webmaster dieses LSH-Internetauftritts
(immer noch!)

Mit einem Laptop, das erst noch angeschafft werden muss, beim Basteln an der Homepage des LSH, einen guten Roten dazu, - so ungefähr wird der Ruhestand beginnen, sollt’ ihm nicht seine Frau Sylvia einen Strich durch die Rechnung machen.“

So stand es im Jahresbericht 1999/2000, als Herr Niedermeier zum Ablauf des Schuljahres in den Ruhestand ging.

Jetzt können wir feststellen, dass Frau Niedermeier keinen Strich durch die Rechnung gemacht hat und er weiterhin zu unser aller Freude an der Homepage des LSH bastelt. Anlässlich des 70. Geburtstages ist zu hoffen, dass auch der Bestand an gutem Roten etwas aufgefüllt wird.

Neben der Betreuung der Homepage, für die die Schule von Außenstehenden immer wieder viel Lob erhält, ist Herr Niedermeier zusammen mit seiner Frau Sylvia für den Bund der Altmarquartsteiner tätig, der zum einen das Band zwischen den Ehemaligen und der Schule darstellt, zum anderen aber es auch ermöglicht, dass viele Dinge für die Schule angeschafft werden konnten, was ohne den Bund nicht möglich gewesen wäre.

Der 70. Geburtstag ist nicht nur eine Gelegenheit, gute Wünsche auszusprechen, sondern auch Dank zu sagen für die vielen Stunden, die Herr Niedermeier immer noch für die Schule aufbringt.

So wünschen wir Dir, lieber Hans, gute Gesundheit und Schaffenskraft, auch in der Hoffnung, dass Du weiterhin mit dem LSH aktiv verbunden bleibst.

Hans Schwab, OStD a.D. (30.11.06)




Beim allmonatlichen „Pen–Essen“ (Pensionisten-Essen der ehemaligen Lehrer am Staatlichen Landschulheim) hatte diesmal Hans Niedermeier (stehend rechts), der die Treffen seit einigen Jahren organisiert, Pensionisten und Aktive zu einem Weißwurstessen in den Gasthof Wessner Hof eingeladen. Anlass war sein 70. Geburtstag. Niedermeier war von 1963 bis 2000 Lehrer für Mathematik und Physik an der Schule gewesen und hatte vor allem das Fach Informatik und die Verwendung von Computern an der Schule vorangetrieben. Aufgrund seiner Bemühungen begann das „Computerzeitalter“ am LSH schon 1972 mit dem WANG 600.

Die ältesten „Altmarquartsteiner“ bei dem Treffen waren (von links) :
Dr. Hans Peter Stolberg („Stoli“ – von den Schülern genannt), 34 Jahre lang Lehrer für Deutsch, Englisch und Geschichte bis 1989.
Maria-Agnes Gräfin Pachta, die von 1965 bis 1986 Erzieherin am Landschulheim gewesen war und kürzlich ihren 80. Geburtstag feierte.
Erich Penzkofer, Lehrer für Erdkunde, Biologie und Chemie von 1956 bis 1986.
(Stehend links) Josef Huber, 23 Jahre lang Werklehrer für Elektrotechnik am Landschulheim bis 1991.

Christiane Giesen (30.11.06)


Bilder zur Erinnerung an gemeinsame LSH-Zeiten



Alte Bergkameraden

Michael Perzlmaier, (Gerhard Schäfer), Eberhard Opitz, Hans Niedermeier
1978 auf der Tête Blanche (3710m, Wallis)




Rudolf  Thanner greift in die Leier

(30.11.06)



Gräfin Pachta wurde 80!
  -  Erzieherin am LSH von 1965 bis 1986  -

Am 17. August feierte Gräfin Pachta ihren achtzigsten Geburtstag.

Als sie sich im Juli 1986 in den Ruhestand verabschiedete, konnte sie auf über zwanzig Jahre engagierter Tätigkeit als Erzieherin am Landschulheim zurückblicken. Mit fünf Schulleitern, sieben Heimleitern und mit etwa zweihundert Erzieherkollegen hatte sie es während dieser Zeit zu tun gehabt, und das war - wie sie selbst sagt - nicht immer unproblematisch für sie.

Schüler, Eltern und Kollegen, die Gräfin Pachta während ihrer aktiven Zeit erlebt haben, werden sich an eine bescheidene, pflichtbewusste und gemütvolle Frau erinnern, die stets bestrebt war Erziehungsarbeit auf einem sehr hohen Niveau zu leisten, die konsequent und unbeirrt an ihren Prinzipien festhielt und dennoch für die Schüler, die sie betreute, eine ruhige, verlässliche und fürsorgliche Bezugsperson war.

Ihre Inszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ als Marionettentheater mit Marionetten, die sie selbst in liebevoller Detailarbeit angefertigt hatte, ist vielen, die bei den Aufführungen auf der Bühne des Landschulheims im November 1986 als Zuschauer oder als Mitwirkende mit dabei waren, in bleibender und bester Erinnerung geblieben. Nach über einjähriger aufwändiger Probenarbeit mit dreizehn Beteiligten gab es damals nach der Premiere hervorragende Kritiken in den lokalen Tageszeitungen und Gräfin Pachtas Marionettenspieler durften daher sogar zwei Gastspiele im Münchner Stadtmuseum absolvieren, die beide bis auf den letzten Platz ausgebucht waren.

Heute lebt Gräfin Pachta allein und sehr zurückgezogen in ihrem Haus in Marquartstein, das sie sich nach ihrem Eintritt in den Ruhestand gebaut hat.

Für die kommenden Jahre wünschen wir ihr ganz besonders, dass es ihr trotz so mancher bedrückender Phase der Einsamkeit immer wieder gelingt dem Leben auch noch schöne Seiten abzugewinnen.


Eva Geigenmüller, 15.10.06



Josef Huber wurde 80!
  -  Werklehrer (Elektronik) am LSH von 1968 bis 1991  -


Foto-Schau  'Huber-Geräte'
Fotos :  Hans Niedermeier
Text:  Hans Niedermeier

Wer kennt Sie nicht, die blauen oder grauen Netzwürfel und Funktionsgeneratoren, die immer noch in der Physiksammlung eingesetzt werden. Für viele jungen Kollegen ist der Konstrukteur und Erbauer dieser Geräte nur noch dem Namen nach bekannt als Herr Huber.
Vor 15 Jahren ist Elektromeister Josef Huber nach 23 Jahren Tätigkeit am LSH in den Ruhstand getreten.
Rüstig und immer einsatzbereit, wie seine Geräte, feierte Herr Huber 2006 seinen 80er.
Wir wünschen Ihm dazu alles Gute und weiterhin viel Gesundheit.

Die Schulgemeinde


Martin Bauhofer (OStR) , 07.10.06



Zum Tod von StD a.D. Friedrich Mack
  -  Lehrer (Musik) am LSH von 1955 bis 1982  -




Im Alter von 83 Jahren ist StD a.D. Friedrich Mack verstorben. Die Nachricht von seinem Tod erreichte uns kurz vor Ende des Schuljahres.

Herr Friedrich Mack ist im Jahr 1955 als junger Lehrer ans Landschulheim nach Marquartstein gekommen. Mit seiner Tätigkeit als Musiklehrer ist es ihm gelungen, in guter Harmonie mit all seinen Kollegen, das musikalische Leben an der Schule entscheidend zu fördern, zu gestalten und langfristig zu prägen. Generationen von Schülern wurden durch ihn nachhaltig zu eigener musikalischer Aktivität angeregt.

Schon der Jahresbericht des Schuljahres 55/56, also des ersten Jahres seines Wirkens an der Schule, berichtet von gemeinsamen öffentlichen Musikabenden mit Fachkollegen und Künstlern von außerhalb der Schule.

Zahlreiche Veranstaltungen, wie z.B. die Aufführung der "Heiligen Nacht" von Ludwig Thoma, bei der eine große Zahl von Schülern und Kollegen mit einbezogen war, sind unter seiner Ägide durchgeführt worden. Weit über die Grenzen des Schulzauns hinaus hat er sich mit viel Freude und Energie im Bereich der Volksmusik engagiert.

Auch wenn Herrn Macks Vorlieben im Bereich klassischer Musik und der Volksmusik lagen, so war er doch auf pädagogischem Gebiet auch modernen Strömungen gegenüber aufgeschlossen. "Programmierte Unterweisung" und Musikunterricht standen bei ihm nicht in einem unüberwindlichen Gegensatz einander gegenüber, sondern sie waren für ihn ohne weiteres miteinander vereinbar.

Im Umgang mit anderen, Kollegen und Schülern, war Herr Mack immer auf Ausgleich bedacht. Seine freundliche, zurückhaltende und dennoch stets hilfsbereite Art, sowie seine entwaffnende Bescheidenheit durfte ich selbst noch als junger Lehrer am Landschulheim erleben.

Im Jahr 1982 wurde Herr Mack krankheitsbedingt in den Ruhestand versetzt. Mit Geduld, Gottergebenheit und mit der Hilfe seiner Familie ist es ihm gelungen, sich von seinem angegriffenen Gesundheitszustand wieder gut zu erholen, sehr zur Freude seiner Frau, seiner Kinder, seiner Enkel und seiner ehemaligen Kollegen, mit denen er weiterhin einen guten, freundschaftlichen Kontakt gepflegt hat.

Wir, die wir ihn gekannt und geschätzt haben, werden ihn und seine Liebe zur Musik in unserer Erinnerung bewahren.


Erwin Appenzeller (OStD) , 27.06.06


Friedrich Mack ist tot. An seinem Urlaubsort auf Istrien ereilte ihn ein für seine Angehörigen schockierender, für ihn selbst gleich­wohl gnädiger jäher Tod. Er war 83 Jahre alt.
 
Friedrich Mack war Musiker und Lehrer, Musiklehrer also, humanistisch hoch gebildet und musisch geprägt. Er gehörte einer Generation an, in der der Lehrer sich nicht zuerst als Zuchtmeister und Animator, sondern als Fachmann verstehen durfte und auch verstand. Am Staatlichen Landschulheim Marquartstein hat er 27 Jahre lang versucht, seinen Schülern Teilhabe an den Beglückungen zu ver­schaffen, die aus dem Umgang mit Musik und schöngeistigen Dingen überhaupt erwachsen können und von denen er selbst tief erfüllt war. Eine schwere Erkrankung der Herzkranzgefäße zwang ihn vor­zeitig aus dem Beruf.
 
Danach begann ein neues, zweites Leben für ihn. Für das Traunsteiner Tagblatt schrieb er Musikkritiken, die sich Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, beeindruckt von soviel Sachkenntnis und Urteilsvermögen, in die Hauptstadt nachsenden ließen. Als Mit­glied des Musikbeirats des "Musiksommer zwischen Inn und Salzach" redigierte er viele Jahre lang die Programme des Festivals.Fast drei Jahrzehnte spielte er in der Wössner Geigenmusik, noch länger in der Unterwössner Kirchenmusik. Mittelpunkt seines Lebens aber war und blieb ihm die Familie, seine Frau Irene, seine fünf Kinder und die Enkelkinder, denen er ein fürsorglicher Ehemann, Vater und Großvater war.

Vorbei. Sein Tod läßt die Angehörigen in tiefem Schmerz, seine Freunde in großer Betroffenheit zurück. Als Trost mag gelten, daß ihm schweres Leiden, Siechtum gar, erspart geblieben ist. Die Trauer um ihn mindert es nicht.


Walter Kendl  (StD a.D.), 07.07.06



StD a.D. Hermann Hennecke wurde 80!

  -  Lehrer (Mathematik, Physik) am LSH von 1955 bis 1978  -

Im Mai gratulierten ihm im Namen der Schule Herr Appenzeller und Herr Bauhofer zu diesem runden Geburtstag.

Hermann Hennecke, rüstig sowohl physisch wie psychisch, konfrontierte das Direktorat gleich mit mathematischen Aufgaben aus der Prüfung für das Staatsexamen für die Realschule. Gallus hat nämlich mit einem Nachhilfeschüler, der sich auf dieses Examen vorbereitete, selber dieses Studium absolviert.

Nach wie vor ist er aktiv durch seine Nachhilfearbeit mit der Schule verbunden und auch bei Festen und Treffen der Altmarquartsteiner ist er präsent.

Auf Nachfrage kennzeichnet er seine gesundheitliche Situation als stabil. Probleme, die sich in den letzten zehn Jahren ergaben, sind behoben und so sieht man ihn immer wieder früh morgens auf seinem Rad durch Marquartstein radeln.

Wir wünschen ihm auch in Zukunft die geistige und körperliche Vitalität, die ihn bisher auszeichnete.


Martin Bauhofer (StD) , 05.07.06



StD a.D. Heino Jahn wurde 75!
  -  Lehrer (Deutsch, Englisch, Geschichte) am LSH von 1956 bis 1994  -

Im Februar dieses Jahres beging Heino Jahn, von 1956 bis 1994 von Schülern und Kollegen geschätzter Lehrer für Deutsch, Englisch und Geschichte an unserer Schule, seinen 75. Geburtstag.

Als ich selbst als Referendar ans Landschulheim kam, war er schon 8 Jahre da. Bei ihm lernte ich – als Coerzieher im Schöneck – die Anfangsgründe der Heimerziehung. Er gehörte zu dem Kreis etwa gleich junger Kollegen, die – untereinander freundschaftlich verbunden – in jenen Aufbruchsjahren zusammen mit ihrem Schulleiter Dr. Morawetz den Stil des LSH maßgeblich geprägt und den guten Ruf der Harless-Schule neu begründet haben. So war mir Schulbetrieb bis dahin nicht begegnet: so frei, vernünftig, persönlich und engagiert.

Diese Tatsache und jenes Kollegium waren auch der Grund, warum mancher so wie ich gerne ans Landschulheim zurückgekehrt und ihm bis heute treu geblieben ist. Der Jubilar, dem es zuvor übrigens ganz ähnlich ergangen war, hatte und hat an all dem seinen Anteil.

Wir wünschen ihm Gesundheit und Zufriedenheit im Kreise seiner Familie und Freunde. Und wenn ihn auf der Straße eine oder einer anstrahlt: „Grüß Gott, Herr Jahn! – Kennen Sie mich noch?“, dann mag er zwar vielleicht vergeblich in seinem Gedächtnis nach dem entsprechenden Namen suchen, aber mit einigem Stolz auf seine aktiven Jahre am LSH zurückblicken.

Reinhard Fiebig (StD a.D.) , 30.03.06


Lieber Heino!

Begriffliche Klarheit mußt Du, Deinem Wesen entsprechend, anfordern: Du hast in diesem Jahr Deinen 76. Geburtstag, der Tag Deiner Geburt kann doch nicht mit der Ziffer Null bezeichnet werden!
Du mußt auch Wiederholungen in einem Text beanstanden, redundante Bemerkungen zurückweisen.
Was also bleibt uns, bleibt mir zu tun? Vielleicht akzeptierst Du Wiederholungen von früheren Bemerkungen, sie haben dadurch verstärkende Wirkung.
Du warst 38 Jahre Lehrer für Deutsch, Geschichte und Englisch am LSH, 10 Jahre Erzieher im Heim, Fachbetreuer für Deutsch, Leiter vieler Leistungskurse, entscheidender Initiator für den Schüleraustausch (trifft das Wort "Austausch" wirklich den Kern?) mit englischen Schulen, auch mit dem berühmten Eton College.
Wir, Deine Freunde, schätzen noch viele andere Eigenschaften an Dir  -  Deine unverdrossene Teilnahme an allem Geschehen in der Welt, Du bist "tätig und beflissen", mit Deinem Tun im musikalischen Feld (aktiv und passiv), mit Deinem Engagement im kirchlichen Bereich, mit Deiner Geselligkeit, Deinem kulinarischen Talent, etc. etc.. Die Freude an Deiner neuen Rolle als Großvater teilen wir mit Dir.
Sei bitte nachsichtig, wenn ich mich selber nachahme und den Schluß meiner Faust-Collage zu Deinem 70. (71.) Geburtstag zitiere: Ich habe Dich als Faust-Philemon sprechen lassen: "Wollen nur noch vorwärts schaun / und dem alten Gott vertraun."
Weiter so, lieber Heino! Das wünschen Dir alle Deine Weggefährten.

Dr. Peter Stolberg (StD a.D.), 30.06.06