AktivitätenRepräsentation
LSH-Marquartstein beim Schulentwicklungskongress in Rosenheim

Am 25. April 2001 fand im KuKo in Rosenheim der Regionalkongress-Oberbayern-Ost statt. Mit diesem Kongress wurde den Schulen dieses Bezirks ein Forum geboten, wo sie schulartübergreifend ihre Beiträge zur "Schulentwicklung in Bayern" präsentieren konnten. Innovative und qualitativ hochwertige Aktivitäten sollten der Öffentlichkeit und anderen Schulen gezeigt, Erfahrungen, Anregungen und neue Ideen ausgetauscht werden.

Die Organisatoren waren wohl selbst überrascht von der großen Resonanz:
Eine unüberschaubar große Zahl von Grund- und Hauptschulen, von Realschulen, Berufsschulen, Fachoberschulen und Gymnasien, sowie von
verschiedenen Institutionen hatte sich angemeldet. Den ganzen Tag über boten sie auf Schautafeln, in Workshops oder in Vorführungen ein munter heiteres Spiegelbild von schulischer Wirklichkeit und von pädagogischen Wunschvorstellungen in unserem Land.

Mit zwei Informationsständen war auch das Landschulheim Marquartstein präsent:

Auch im Rahmen eines Workshops konnte Herr Appenzeller einem interessierten und kompetenten Publikum das Physik-Praktikum vorstellen. In einem Referat erläuterte er dabei nicht nur die Entstehungsgeschichte und den derzeitigen Entwicklungsstand, sondern er ging vor allem auch auf die technischen und organisatorischen Schwierigkeiten, die sich nicht zuletzt im Zusammenhang mit der seit diesem Schuljahr geltenden "Budgetierung"  ergeben, ein.

Am Spätnachmittag beendete die bayerische Kultusministerin, Frau Hohlmeier, den Rosenheimer Kongress mit einer Podiumsdiskussion. Die meisten Teilnehmer waren da allerdings schon ziemlich erschöpft dabei, ihre Stände abzubauen.

Es bleibt festzuhalten: Der organistorische Aufwand für diese Veranstaltung hat sich gelohnt. Der Kongress war gut für das Selbstverständnis der Schulen, der beteiligten Lehrer und Schüler. Er war gut für das Bild der Schulen in der Öffentlichkeit. Man konnte viel Neues erfahren, man hat aber auch anderen weitergeholfen und man hat bei dieser Gelegenheit natürlich auch viele alte Bekannte wiedergetroffen.

Und das Wichtigste: Es erweitert immer den Horizont, wenn man gelegentlich über den eigenen (Schul-)Zaun schaut.
 

Erwin Appenzeller, StD  (21.06.01)